Großübung am Samstag: Katastrophenschutz probt den Ernstfall in MSH

Keine Zeit zum Lesen? Jetzt anhören.
0:00
0:00

MANSFELD-SÜDHARZ – Am kommenden Samstag, den 16. Mai 2026, wird es ernst – zumindest im Rahmen einer Übung. Unter dem Szenario eines schweren Unwetters mit Starkregen und Orkanböen testen die Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises ihre Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit.

Ein fiktives, aber jederzeit denkbares Unwetter dient als Grundlage für die großangelegte Übung, die am Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr beginnt. Bürgerinnen und Bürger sollten sich darauf einstellen, dass in den betroffenen Gebieten vermehrt Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Sondersignal unterwegs sein werden.

Werbung

Drei Einsatzschwerpunkte

Um die verschiedenen Herausforderungen einer Naturkatastrophe abzubilden, werden insgesamt drei Einsatzabschnitte gebildet:

  • Oberröblingen: Gelände der Firma Europool.
  • Roßla: Standort der Agravis Ost GmbH.
  • Sandersleben: Bereich des Kinder- und Jugendheims.

Die zentrale Koordination des gesamten Einsatzes erfolgt durch die Einsatzleitung bei der Feuerwehr in Allstedt.

Spezialkräfte und modernste Technik im Einsatz

Insgesamt werden 335 Einsatzkräfte mit 85 Fahrzeugen bis in den Nachmittag hinein verschiedene Szenarien abarbeiten. Beteiligt sind Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis, die in spezialisierten Fachdiensten organisiert sind, darunter der Brandschutz, die Höhenrettung sowie der ABC-Dienst.
Ein besonderer Fokus der Übung liegt zudem auf der technischen Unterstützung: So wird unter anderem die Personensuche mittels Drohnen unter realitätsnahen Bedingungen geprobt.

Wichtiger Hinweis für die Bevölkerung

Der Landkreis weist darauf hin, dass diese Übung der allgemeinen Sicherheit dient, um im echten Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können. Die Übung dauert bis zum Nachmittag an.

Ähnliche Beiträge