BÜCHSE DER PANDORA GEÖFFNET! Stadträtin zwingt Hettstedts Geheimakten ans Licht!

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Hettstedt – Hat eine einzige Stadträtin im Hettstedter Rathaus gerade die Büchse der Pandora geöffnet?

Jahrelang wurde hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, getuschelt und geredet. Immer wieder stellten sich Bürger und Kommunalpolitiker dieselben unbequemen Fragen: Wer bekam im Rathaus eigentlich welche Aufträge? Gab es bei großen Events und Vergaben Mauscheleien? Und floss das Geld der Stadt immer strikt nach Recht und Gesetz?

Jetzt zieht Stadträtin Steffi Rieger (fraktionslos) mit einem Paukenschlag den Stecker aus der Gerüchteküche! Mit einem umfassenden, offiziellen Prüfantrag nach der Kommunalverfassung (§ 43 Abs. 3 KVG LSA) fordert sie schonungslose Aufklärung. Im Zentrum der massiven Prüfung: Die siebenjährige Amtszeit von Ex-Bürgermeister Dirk Fuhlert (2019–2026)!

Was lief wirklich in den Fuhlert-Jahren?

Jahrelang sorgten Vergaben, Verträge und Posten für reichlich Zündstoff am Stammtisch. Doch handfeste Antworten gab es nie, bis jetzt! Rieger will nun alles Schwarz auf Weiß sehen:

  • Das Firmen-Netzwerk: Welche Vereinbarungen schloss die Stadt oder deren Tochtergesellschaften (darunter Wohnungsgesellschaft Woges und Stadtwerke) mit Unternehmen aus dem geschäftlichen Umfeld des Ex-Bürgermeisters? Namen wie LITTLE MOVIE stehen plötzlich im Fokus der Prüfer.
  • Jeder Cent auf den Tisch: Rieger fordert die lückenlose Offenlegung aller Beträge! Wie viel Geld floss über die Jahre wirklich an diese Unternehmen? Rechnungsnummern, Buchungsstellen und Leistungsnachweise, alles wird verlangt.
  • Vergabe-Check: Wurden die gesetzlichen Vergabevorschriften stets penibel eingehalten? Gab es ordnungsgemäße Ausschreibungen und Vergleichsangebote, oder wurden Aufträge unter der Hand durchgewunken?
  • Rätsel ums Kupferfest: Wie waren die Verträge bei Hettstedts größter Traditionsveranstaltung geregelt? Wer kassierte für Moderationen, PR oder Medientechnik und wo landeten Sponsoring- und Standgelder tatsächlich?

Aufsichtsbehörden eingeschaltet: Auch Kreis und Land schauen zu!

Dass dieses Auskunftsbegehren eine völlig neue Dimension hat, beweist die offizielle Verteilerliste des Antrags. Rieger stellte das Ersuchen nicht nur im Rathaus zu, sondern leitete den kompletten Vorgang zeitgleich an die übergeordneten Kontrollbehörden weiter: an den Landkreis Mansfeld-Südharz, die Kommunalaufsicht des Landkreises, sowie die Kommunalaufsicht auf Landesebene beim Land Sachsen-Anhalt.

Damit ist klar: Die Akten liegen auch auf den Tischen der staatlichen Rechtsaufsicht. Ein Wegducken oder Unter-den-Teppich-Kehren ist unmöglich.

Schulterschluss im Rathaus: Frank Tallig schaltet sofort auf Aufklärung!

Wer dachte, das Rathaus würde den brisanten Antrag abblocken, erlebte eine faustdicke Überraschung: Der amtierende Bürgermeister Frank Tallig packt die Sache sofort an der Wurzel an! Wie Stadträtin Rieger gegenüber Hettstedt Live bestätigte, reagierte der Rathaus-Chef unmittelbar nach Eingang des Schreibens sachlich und kooperativ.

In seiner offiziellen Antwort an die Stadträtin stellte Tallig unmissverständlich klar:

„Die Stadt Hettstedt nimmt das Ihnen als Mitglied des Stadtrates zustehende Auskunftsrecht gemäß § 43 Abs. 3 KVG LSA ernst.“

Aufgrund des immensen Umfangs der Aktenberge aus sieben Jahren kündigte Tallig eine systematische und strukturierte Aufarbeitung der einzelnen Themenkomplexe an. Da die gewissenhafte Prüfung zahlloser Akten, Rechnungsbelege und Beteiligungsverträge Zeit erfordert, verwies die Verwaltung auf die gesetzlich vorgesehene Bearbeitungsfrist von einem Monat. Hinter den Rathaustüren laufen die Recherchen in den Archiven auf Hochtouren!

Volle Rückendeckung für Bürgermeister Frank Tallig

Zwischen der Antragstellerin und der neuen Stadtspitze herrscht dabei ein klarer Schulterschluss. Stadträtin Rieger lobt die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Frank Tallig ausdrücklich und stellt klar, dass es um gemeinsame Verantwortung für Hettstedt geht:

„Ich schätze die Arbeit von Bürgermeister Frank Tallig außerordentlich und unterstütze ihn in jeder Hinsicht dabei, unsere Stadt endlich zukunftsfähig und transparent aufzustellen“, betont Steffi Rieger. „Gerade deshalb ist es unerlässlich, die Vergangenheit lückenlos aufzuklären. Ein ehrlicher und erfolgreicher Neuanfang für Hettstedt gelingt nur, wenn vorher alle alten Altlasten sauber ausgeräumt sind.“

Reaktion aus dem Firmenumfeld: „Kein Kommentar!“

Und wie reagiert die Gegenseite auf den Prüf-Paukenschlag? Hettstedt Live konfrontierte Ex-Bürgermeister Dirk Fuhlert und die Produktionsfirma LITTLE MOVIE im Rahmen der journalistischen Sorgfaltspflicht mit dem offiziellen Auskunftsersuchen und bat um eine Stellungnahme.

Die Reaktion aus dem Firmen-Postfach folgte umgehend am Donnerstagmorgen und fiel denkbar schmallippig aus:

„Wir werden keinen Kommentar diesbezüglich abgeben.“

Gezeichnet war das Schreiben nicht von Dirk Fuhlert selbst, sondern mit „K. Fuhlert“. Der ehemalige Verwaltungschef ließ die an ihn persönlich gerichteten Fragen zu seiner Amtszeit unbeantwortet. Damit bleiben die aufgeworfenen Fragen seitens der Beteiligten vorerst unkommentiert.

Schluss mit Spekulationen – Jetzt zählen nur noch Belege!

Steffi Rieger hat das getan, wozu vielen im Stadtrat jahrelang der Mut fehlte: Sie hat das schärfste Kontrollrecht der Kommunalpolitik gezogen. Schon während der Amtszeit von Ex-Bürgermeister Dirk Fuhlert hatten einzelne Ratsmitglieder immer wieder offen über mögliche Vorteilsnahmen oder unzulässige Einflussnahmen im Amt spekuliert. Selbst von informellen Vorstößen in Richtung der Kommunalaufsicht war damals hinter den Kulissen die Rede, aber handfeste Konsequenzen blieben jedoch aus, alles verlief im Sande.

Gemeinsam mit Bürgermeister Frank Tallig sorgt Rieger nun dafür, dass die Zeit der Mutmaßungen, Gerüchte und Ausflüchte endgültig vorbei ist. Jetzt müssen die Verträge, Stempel und Belege auf den Tisch!

Hettstedt Live bleibt exklusiv am Ball: Welche Fakten liefert die Verwaltung? Wer hat damals unterschrieben? Wir berichten, sobald die Akten geöffnet werden!