GEWALTVERBRECHEN IN HETTSTEDT BESTÄTIGT – GANZE STADT IN TIEFER TRAUER
HETTSTEDT – Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Nach dem Schock-Fund in der Gottfried-Herder-Straße steht nun fest, dass die 81-jährige Rentnerin einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Die Nachricht von der Bluttat sorgt in ganz Hettstedt für Entsetzen und Fassungslosigkeit.
OBDUKTION BESTÄTIGT GEWALTVERBRECHEN
Nachdem die Seniorin am Samstagnachmittag leblos in ihrer Wohnung entdeckt worden war, brachte die Obduktion am späten Samstagabend traurige Gewissheit. Die Polizei bestätigte am Sonntag, dass die Frau infolge stumpfer Gewalteinwirkung verstarb.
Zuvor war die Polizei alarmiert worden, da Angehörige die Rentnerin über einen längeren Zeitraum nicht erreichen konnten. Die Beamten machten nach dem Betreten der Wohnung die grausame Entdeckung. Die Ermittler stufen den Fall offiziell als Tötungsdelikt ein. Das Motiv für die Tat ist bislang völlig unklar.
LKA-SPEZIALISTEN UND SPÜRHUND IM EINSATZ
Die Ermittlungen wurden am heutigen Sonntag noch einmal deutlich ausgeweitet. Seit dem Vormittag unterstützen Spezialisten der Tatortgruppe des Landeskriminalamts (LKA) aus Magdeburg die Arbeit vor Ort. Auch ein Spürhund kam zum Einsatz, um das Umfeld des Mehrfamilienhauses akribisch abzusuchen. Nach aktuellen Erkenntnissen könnte die Frau zum Zeitpunkt ihres Auffindens bereits seit einigen Tagen in ihrer Wohnung gelegen haben.
ZEUGEN GESUCHT: POLIZEI BITTET UM MITHILFE
Die Kriminalpolizei sucht dringend nach Hinweisen aus der Bevölkerung, um die Tat aufzuklären. Gesucht werden Zeugen, die im Zeitraum von Montag, dem 20. April, bis Samstag, dem 25. April, im Bereich der Herderstraße oder in der näheren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben.
Hinweise nimmt die Kripo in Halle unter der Rufnummer 0345/224 1291 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

