Todesopfer nach Vorfall beim Berliner CSD: Fahrzeug fährt am Tiergarten in Menschenmenge

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Berlin, 25. Juli 2026 – Die Lage nach dem schweren Zwischenfall beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat sich weiter zugespitzt. Wie die Berliner Polizei am späten Samstagabend bestätigte, gefand sich unter den Opfern mindestens ein Todesopfer. Die Feierlichkeiten wurden vorzeitig abgebrochen, das Gelände rund um die Siegessäule und das Brandenburger Tor evakuiert.

Aktueller Stand der Fakten:

UPDATE (07:15 Uhr): Polizei startet öffentliche Fotofahndung nach Abdul B. – Verdacht auf Anschlag
Nach dem Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin haben Generalstaatsanwaltschaft und Landeskriminalamt (LKA) Berlin die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Anschlags übernommen. Die Behörden haben nun offiziell Bildmaterial des mutmaßlichen Täters zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben.

Offizielle Angaben der Ermittlungsbehörden:

  • Gesuchter Tatverdächtiger: Die Polizei fahndet öffentlich nach dem 21-jährigen Abdul B.. Er wird der islamistischen Szene zugerechnet und gilt als polizeibekannt.
  • Personenbeschreibung: Abdul B. ist etwa 1,90 Meter groß und von schlanker Statur.
  • Warnung an die Bevölkerung („Nicht ansprechen!“): Die Sicherheitskräfte warnen ausdrücklich davor, den Verdächtigen bei einer Sichtung eigenständig anzusprechen, da er als gefährlich und möglicherweise bewaffnet gilt. Hinweise sollen umgehend über den Notruf 110 oder an jede Polizeidienststelle gemeldet werden.
  • Opferbilanz: Nach aktuellem Stand gab es durch den Vorfall ein Todesopfer (eine Frau) sowie 16 Verletzte. Drei Personen schweben weiterhin in Lebensgefahr.

UPDATE (03:15 Uhr): Polizei identifiziert Verdächtigen aus islamistischem Spektrum – Hintergründe im Überblick
Nach der schweren Attacke am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin verdichten sich die Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter läuft im gesamten Stadtgebiet weiter auf Hochtouren.

Was offiziell von den Behörden bestätigt ist:

  • Identifizierung des Verdächtigen: Die Berliner Polizei und Sicherheitsbehörden bestätigten offiziell, dass ein mutmaßlicher Verdächtiger identifiziert werden konnte. Der Mann sei den Behörden bereits bekannt und wird dem islamistischen Spektrum in Berlin zugerechnet.
  • Opferzahlen: Die Polizei bestätigt den Tod einer Person (Frau) sowie 16 Verletzte. Mehrere Personen schweben derzeit noch in Lebensgefahr. Laut einem Feuerwehrsprecher wurden drei Menschen lebensbedrohlich, acht schwer und fünf leicht verletzt.
  • Täter weiterhin flüchtig: Eine Festnahme hat bislang noch nicht stattgefunden. Der Verdächtige ist nach dem Zusammenstoß des Transporters am Ahornsteig zu Fuß geflüchtet. Polizei und Spezialeinheiten suchen unter Einsatz von Hubschraubern und Drohnen im Stadtgebiet nach der Person.

Was Rechercheberichte von Medien (u. a. WELT und BILD) berichten:

  • Details zum Mietwagen: Das Tatfahrzeug (ein weißer Transporter) wurde nach Berichten der WELT auf den Namen Abdul B. (Jahrgang 2005) gemietet, der erst im Mai 2026 aus dem Jugendarrest entlassen worden sein soll.
  • Einsatz von Spezialeinheiten: Nach Informationen aus Sicherheitskreisen durchsuchten Spezialeinsatzkräfte (SEK) in den frühen Morgenstunden die Meldeadresse des Fahrzeughalters in Berlin-Schöneberg, trafen dort jedoch niemanden an.
  • Fahrer-Identität im Detail: Die Ermittler prüfen derzeit intensiver, ob der Mieter des Fahrzeugs auch zweifelsfrei der Fahrer zur Tatzeit war.
Auto des Täters – Quelle: X

  • Update 2:48 Uhr: Polizei identifiziert Tatverdächtigen. Er wird der islamistischen Szene zugeschrieben. Die Fahndung nach ihm läuft auf Hochdruck.

  • Todesopfer und Verletzte: Mindestens eine Person ist nach dem Vorfall verstorben. Nach ersten Polizeiangaben werden mindestens 16 weitere Personen medizinisch versorgt, mehrere davon erlitten schwere Verletzungen.
  • Tathergang & Ort: Der Vorfall ereignete sich gegen 22:00 Uhr auf Höhe der Lennéstraße am Rande des Tiergartens. Ein Fahrzeug, Augenzeugen berichten von einem weißen Transporter, fuhr mit hoher Geschwindigkeit in eine Personengruppe.
  • Großfahndung nach dem Fahrer: Zeugenaussagen zufolge stieg ein Mann nach der Tat aus dem Wagen und flüchtete zu Fuß. Die Polizei fahndet mit einem Großaufgebot und Hubschraubern intensiv nach dem Tatverdächtigen.
  • Räumung des Geländes: Das Veranstalterteam brach die Feierlichkeiten sofort ab und forderte die Besucherinnen und Besucher auf, das Areal am Tiergarten geordnet Richtung Hauptbahnhof zu verlassen.
  • Hintergründe weiterhin unklar: Ob es sich um eine gezielte Tat, einen Unfall oder eine sonstige Ursache handelt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.