„Eine Königin braucht keine Pause, sie kennt nur Ziele“: Die ersten Tage im Amt von Heidi I.
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Hettstedt – Die Krone sitzt, der Beifall im Festzelt ist verklungen, doch die Eindrücke wirken nach: Seit dem vergangenen Wochenende repräsentiert Heidi I. als neue Kupferkönigin die Kupferstadt Hettstedt. Zwischen dem feierlichen Einmarsch mit dem Fanfarenzug, zahlreichen Fotowünschen und den ersten offiziellen Terminen lag ein aufregendes Auftaktwochenende hinter der neuen Hoheit. Wir haben bei Heidi nachgefragt, wie sie ihre ersten 48 Stunden im neuen Ehrenamt erlebt hat.
Lampenfieber auf der Bühne
Der Moment der Krönung auf der Festzeltbühne war für Heidi mit enormem Herzklopfen verbunden. Trotz Vorbereitung im heimischen Wohnzimmer lief auf der Bühne schließlich alles spontan ab:
„Als ich auf der Bühne stand, war ich natürlich total aufgeregt und auch ein bisschen nervös, weil mir so viele Gedanken auf einmal durch den Kopf gingen“, blickt die frischgebackene Königin zurück. „Obwohl ich mich zu Hause vorbereiten konnte und Sätze vor mich hin gesprochen habe, wie ich was sagen möchte, hat es am Ende doch nicht geholfen und ich habe einfach alles auf mich zukommen lassen.“
Ungewohnter Blitzlicht-Trubel und herzliche Begegnungen
Kaum war die Schärpe umgelegt, stand Heidi bereits im Mittelpunkt des Interesses. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Gäste aus den Hettstedter Partnerstädten Bergkamen und Vöhringen nutzten die Gelegenheit für persönliche Glückwünsche und Erinnerungsfotos.
„Die ersten Stunden als Kupferkönigin waren wirklich aufregend und voller Eindrücke. Die Stimmung im Festzelt war gut und überall liebe Menschen, Begegnungen und Glückwünsche. Viele wollten ein Foto mit mir machen, und das war schon etwas ganz Besonderes. Man ist es ja im Alltag nicht unbedingt gewohnt, dass plötzlich so viele Menschen ein Bild mit einem machen möchten. Da muss man sich erst einmal daran gewöhnen und realisieren, was gerade passiert.“
Unterwegs auf dem Festgelände
Auch am Sonntag nutzte Heidi die Zeit, um das Festgelände zu besuchen und das direkte Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern zu suchen. Für sie steht der persönliche Austausch an erster Stelle:
„Generell durfte ich über das gesamte Festwochenende hinweg viele informative, tiefgründige und ausgiebige Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen führen, was mir persönlich sehr gefallen hat. Es war schön, so viele Eindrücke und Gedanken mitzunehmen und interessante Begegnungen zu erleben. Denn wie heißt es so schön: Eine Königin braucht keine Pause, sie kennt nur Ziele.“
Vorfreude auf die Amtsjahre
Mit dem Krönungswochenende beginnen für Heidi I. zwei volle Jahre im Dienst der Kupferstadt. Ihr persönliches Fazit nach den ersten Tagen fällt durchweg dankbar aus:
„Die Krönung und alles, was dazugehört, war für mich ein wunderschönes und unvergessliches Erlebnis, das für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird. Ich bin unglaublich dankbar und stolz, die Kupferkönigin zu sein und die Kupferstadt Hettstedt repräsentieren zu dürfen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Herzen blicke ich voller Vorfreude auf die kommende Zeit, auf neue Begegnungen, besondere Momente und all das, was mich erwartet.“
Foto: Kupferstadt Hettstedt
