Bilanz zum 505. Eisleber Wiesenmarkt: Polizei zieht positive Gesamtbilanz trotz 29 Straftaten
Lutherstadt Eisleben | Mansfeld-Südharz. Am Montagabend ging der 505. Eisleber Wiesenmarkt offiziell zu Ende. Nach vier intensiven Festtagen zieht das Polizeirevier Mansfeld-Südharz eine weitgehend positive Bilanz: Einsatzkräfte des eigenen Reviers sowie Einheiten der Landesbereitschaftspolizei Sachsen-Anhalt sorgten auf dem Festgelände und im Umfeld für einen insgesamt sicheren und friedlichen Ablauf der Großveranstaltung.
Rückgang der Straftaten im Vergleich zum Vorjahr
Insgesamt wurden im Rahmen des diesjährigen Wiesenmarktes 29 Straftaten polizeilich aktenkundig. Das stellt einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr dar, in dem 35 Delikte registriert wurden. Laut Polizei bewegen sich die Zahlen im für ein Volksfest dieser Größenordnung üblichen Rahmen.
Die Einsatzstatistik im Detail
- Körperverletzungen: Mit insgesamt 11 erstatten Anzeigen bildeten Körperverletzungsdelikte den Schwerpunkt. Der Großteil davon (8 Fälle) ereignete sich am stark frequentierten Hauptveranstaltungstag (Samstag).
- Widerstand gegen Polizeibeamte: In 4 Fällen leisteten Personen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
- Waffenkontrollen: Gezielte Kontrollen auf dem Festgelände führten zu 3 Feststellungen und entsprechenden Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
- Verfassungswidrige Symbole: In 2 Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole oder Parolen eingeleitet.
- Weitere Delikte: Zudem bearbeitet das Polizeirevier je 2 Anzeigen wegen Beleidigung, Diebstahls und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie einen Fall bezüglich illegaler Betäubungsmittel.
Trotz des zeitweise sehr hohen Besucheraufkommens und punktueller Stauerscheinungen auf den Anfahrtswegen sorgt das abgestimmte Sicherheitskonzept damit für ein zufriedenstellendes Resümee zum Ende des größten Volksfestes der Region.
