Gerüchte um Unterbringungspläne in Hettstedt: Landkreis stellt klar – Keine Planungen bekannt

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Hettstedt. In den vergangenen Tagen und Wochen kursierten im Hettstedter Stadtgebiet sowie im schulischen Umfeld verstärkt Gerüchte über geplante Unterbringungsvorhaben für Geflüchtete im Ortsteil Walbeck. Die Spekulationen, ob hier seitens des Landkreises neue Kapazitäten erschlossen werden, sorgten bei vielen Anwohnern für Verunsicherung und führten zu zahlreichen Fragen.

Hettstedt Live hat diese Hinweise aufgegriffen und eine offizielle Presseanfrage an den Landkreis Mansfeld-Südharz sowie an die Stadtverwaltung Hettstedt gestellt, um für Klarheit zu sorgen.

Landkreis weist Gerüchte zurück

Auf Anfrage unserer Redaktion stellte der Landkreis nun unmissverständlich klar: Weder im „Welcome Center“ des Landkreises, das für Asylangelegenheiten zuständig ist, noch im zuständigen Bauordnungsamt sind Pläne oder Aktivitäten für eine Flüchtlingsunterkunft in Walbeck bekannt. „Seitens des Landkreises ist es nicht angedacht, weitere Gemeinschaftsunterkünfte zu erschließen“, teilte die Behörde schriftlich mit. Zudem lägen für den Ortsteil Walbeck keine entsprechenden Bauanträge für solche Zwecke vor.

Transparenz für die Bürger

Die offizielle Auskunft des Landkreises und die gleichlautende Rückmeldung der Stadt Hettstedt schaffen nun die Faktenlage, die vielen Bürgern in den vergangenen Tagen gefehlt hat. Dass solche Gerüchte, besonders vor dem Hintergrund des aktuellen gesellschaftlichen Klimas und anstehender Wahlen, schnell eine Eigendynamik entwickeln, ist ein Phänomen, das sich nicht nur in Hettstedt beobachten lässt.

Für die Einwohnerinnen und Einwohner bringt diese Stellungnahme nun die notwendige Transparenz: Ein Unterbringungsvorhaben, wie es in der Gerüchteküche vermutet wurde, ist behördlicherseits derzeit nicht in Planung.